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Keynote »Digital Renaissance« – Rückkehr zu Kreativität und selbstbestimmtem Denken im Digitalzeitalter

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Wie sich unsere Zeit heute anfühlt

Alle reden von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und totaler Vernetzung – und das nicht erst seit der Pandemie. Die Digital-Utopisten schwören uns ein auf eine tolle Zukunft – „engineering the future“ ist das Mantra unserer Zeit. Aber im echten Leben fühlt sich das irgendwie ganz anders an. Eigentlich sitzen wir doch nur in Calls und arbeiten roboterartig E-Mail Inbox und Kalender ab. Unser eigenes Denken ist von den Algorithmen und von außen auf uns einprasselnden Push-Notifications total fragmentiert. Wenn wir mal ganz ehrlich sind, sehen wir den Sinn hinter dem, was wir in der Arbeit und im Leben so tun, schon lange nicht mehr. Und obendrein eint unsere Generation ein verstörendes Grundgefühl, über das wir nur hinter vorgehaltener Hand reden: dass die Welt, wie wir sie kannten, sich unter unseren Fingern aufzulösen scheint. Können wir so in die Zukunft des Digitalzeitalters starten?

»Wir optimieren Schlaf, Partnersuche, Ernährung und unser Aktienportfolio. Wir tracken Schritte, lesen rund um die Uhr News, sammeln Follower und nutzen jede Sekunde des Tages effizient. Aber was unser Denken betrifft – das langsame, tiefe Denken – da sind wir sehr nachlässig. Dafür gibt es keine App.« 

Impulsvortrag / Keynote »Digital Renaissance«

Wenn wir so weitermachen, endet jeder Einzelne von uns in der digitalen Depression – total gestresst, fremdgesteuert und vor allem sinnentleert. Als die Generation am Hebel stehen wir vor einem echten Dilemma: Diese Zeiten des Umbruchs erfordern neues, innovatives und eigenständiges Denken; aber niemand hat Zeit dazu – oder haben wir es gar verlernt?
Aber wäre es in diesen Zeiten nicht am allerwichtigsten, für jeden Einzelnen genauso wie für Unternehmen, uns unsere Denkräume zurückzuerobern, aus der Technologie-Monokausalitis auszubrechen, unser fragmentiertes Denken wieder zusammenzufügen, Kreativprozesse und Wissenskreisläufe in Gang zu setzen und neue Erklärungsmodelle zu finden, wie die Welt im Digitalzeitalter funktioniert? Wie wir wirklich Dinge verändern können?

»Die einzige philosophische Leitlinie, über die sich der Mensch des 21. Jahrhunderts definiert, scheint zu sein ‘Du bist was du isst’. Was wäre, wenn wir uns mit der gleichen Besessenheit um unsere geistige Nahrung kümmern würden: ‘Du bist was du denkst’?«  

 

Hier kannst du das Abstract zu Julias Keynote »Digital Renaissance« runterladen

Über mich – und warum ich zu diesem Thema etwas zu sagen habe

Ich bin Julia Peglow – Designerin, Autorin und Digital-Chronistin. Ich habe Design in Deutschland und UK studiert und 20 Jahre als Beraterin und Geschäftsführerin in der Kreativ- und Tech-Industrie gearbeitet. Ich habe die Marke MINI relauncht, die Brand Story für das erste Elektrofahrzeug von BMW, den i3, geschrieben und mit digitalen Fahrzeug-Interfaces die Mobilität der Zukunft mitentwickelt. Ich komme aus dem digitalen Sturm – ich war einer der Treiber.

2017 habe ich meinen Chefposten geschmissen, um mein Leben und meine Arbeit anders zu gestalten – mit dem Ziel, das große Bild unserer Zeit zu erkennen, das Digitalzeitalter zu umarmen und konstruktive Handlungsmodelle für die Zukunft zu entwickeln. Seitdem bin ich als Hochschuldozentin, Autorin und Speakerin tätig. In meinem Blog diary of the digital age schreibe ich als Chronistin über das Leben in der digitalen Zeitenwende. Meine Erfahrungen habe ich in einem Buch verarbeitet: 
„Wir Internetkinder“ – ein Generationenbuch derjenigen, die die Welle der Digitalisierung gesurft sind.

Julia Peglows Thesen

  1. Die digitalen, „produktiven“ Tools sind in Wirklichkeit kontraproduktiv
  2. Wir haben neue Tools, neue Aufgaben – und versuchen diese mit den alten Strukturen der Organisation und Zusammenarbeit zu lösen
  3. Wir leben im Wissenszeitalter – und dennoch leiden Unternehmen an gestörten Wissens- und Kommunikationskreisläufen
  4. Generationen-Echokammer: Flaches, fragmentiertes Internetwissen hindert uns, größere Zusammenhänge zu erkennen
  5. Big Picture: Wir sind umgeben von Strukturen, die das menschliche Denken hacken
  6. Wenn wir so weitermachen, geben wir die Ur-Fähigkeit des Menschen an die Maschinen ab: Kreativität
  7. Wir müssen uns erinnern, um was es eigentlich geht: Wertschöpfung
  8. Wir brauchen eine Rückkehr zum Machertum – 
um Veränderung auf die Straße zu bringen
  9. Wir müssen neu priorisieren: Leben first – Technology second
  10. Digital Renaissance: Wir müssen das große Bild sehen, uns Kreativität und selbstbestimmtes Denken zurückerobern – und neu denken!

Hier kannst du das Abstract zu Julias Keynote »Digital Renaissance« runterladen

Zielgruppe: Wen spricht das an?

  • Die Business-Generation der 1960er, 70er, 80er Jahrgänge, die gerade am Hebel ist in den Unternehmen der Automobil-/Tech-/IT-/Medien- und Kreativindustrie, deren Geschäft sich durch die Digitalisierung massiv verändert hat – und die trotzdem das Gefühl haben, die Möglichkeiten der Digitalisierung noch nicht optimal zu nutzen
  • Entscheider und Führungskräfte, die sich fragen, ob sie in der Hektik des Tagesgeschäfts manchmal total betriebsblind sind – und eine größere Sicht auf die Dinge, einen Perspektivwechsel wollen
  • Die Creative Class und Unternehmen des Wissenszeitalters, die mit ihrer kreativen Wertschöpfung zwar den wesentlichen Faktor für Innovation und Wirtschaftswachstum erschaffen – dies jedoch von ihren Auftraggebern nicht verstanden oder gewertschätzt sehen
  • Unternehmer:innen und Macher:innen ansprechen, die in den Organisationen des Digitalzeitalters eine neue selbstbestimmte Denkweise, Kreativität, frei fließende Wissenskreisläufe und neue Formen der Kollaboration vorantreiben wollen – und sich nicht länger von digitalen Algorithmen und Tools oder den alten, industriellen Denkstrukturen unterkriegen lassen möchten

»Es gibt keine unaufhaltsame Zukunft, der wir hoffnungslos ausgeliefert sind. Denn wir sind es, die sie schreiben!«

 

© Norman Posselt

Vorträge, Keynotes und Impulsvorträge u.a. für:

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Interesse? Hier kannst du Julia anfragen

Julia Peglow ist eine inspirierende und wortgewandte Sprecherin und steht mit telegenem Auftritt und ihren anspruchsvollen Themen als Keynote Speakerin auf den Bühnen der echten und der digitalen Welt. Julias Stärke ist, Themen, die die Zuhörer:innen aus den Unternehmensstrukturen und der Business-Welt nur allzu gut kennen, auf eine übergeordnete, fast philosophische Ebene zu bringen, Fragen zu stellen, ein »Big Picture« zu zeichnen und neue Perspektiven aufzuzeigen. Sie wird deshalb gerne als Keynote Speakerin und für Impulsvorträge auf deutsch und englisch gebucht.

Für Speaker-Anfragen wende dich an meine Agentur:

Disrupting Minds
Speaker-Agentur für digitale Köpfe

Anna-Katharina Rose
anna@disruptingminds.com

Hier geht’s lang zu Julias Speaker-Porträt bei Disrupting Minds